Beruf Archäologie

Archäologie ist ein schöner Beruf – Archäologie ist ein schwieriger Beruf!

Der Beruf Archäologie ist im Wandel, und wer heute eine Entscheidung über sein künftiges Berufsleben trifft, sollte dies auf Basis gesicherter aktueller Informationen tun können, statt sich auf Hörensagen oder auf Erfahrungen zu verlassen, die veraltet sind.

In den zurückliegenden Jahren haben die DGUF und der Berufsverband CIfA Deutschland viel Wissen über verschiedene Aspekte des Berufs Archäologie aufgebaut und umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Auf dieser Website stellen wir Ihnen Ergebnisse zum Beruf Archäologie zur Verfügung.

Grabungsfirmen in Deutschland trotz Pandemie auf Wachstumskurs – DGUF-Monitoring-Report privatwirtschaftliche Archäologie 2020

An der DGUF-Umfrage im Februar 2021 in der privatwirtschaftlichen Archäologie Deutschlands nahmen ca. 32,5 % der in Deutschland tätigen Grabungsfirmen teil. Im Corona-Jahr 2020 wurden - trotz persönlicher z.T. pessimistischer Einschätzungen - insgesamt 6 % mehr Mitarbeiter als 2019 beschäftigt und der Jahresumsatz pro Mitarbeiter stieg gegenüber 2019 um ca. 6.645 Euro. Für 2021 planen die Unternehmen ein weiteres Wachstum der Mitarbeiterzahlen von ca. 12 %.

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CIfA-Umfrage zu Lohnuntergrenzen in der privatwirtschaftlichen Archäologie

CIfA Deutschland hat im Frühjahr 2020 alle Archäologinnen und Archäologen Deutschlands in einer öffentlichen Umfrage nach ihren Vorstellungen zu einer Lohnuntergrenze befragt. Die kollektiven Vorstellungen von den Lohnuntergrenzen für die vier typischen Funktionsbereiche im Grabungswesen liegen deutlich über dem aktuellen Ist-Zustand. Dabei unterscheiden sich die Vorstellungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht! - beide Seiten zielen höhere Löhne auf allen Ebenen an.

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Die Studierenden- und Absolventenzahlen in den Fächern Ur- und Frühgeschichte sowie Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit im Jahr 2019

Eine DGUF-Umfrage an allen Instituten/Lehrstüh­len für Ur- und Frühgeschichte sowie Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit erfasste die Studierenden- und Absolventenzahlen für das Jahr 2019. Danach gab es in den Fächern UFG & AMANZ im Jahr 2019 hochgerechnet ca. 175 BA-Abschlüsse, ca. 132 MA-Abschlüsse und ca. 52 Promotionen. Die weitere Analyse der Zahlen zeigt, dass heute – anders als noch in den 1990er Jahren – die Promotion erheblich an Bedeutung verloren hat und der MA-Abschluss der Regelabschluss geworden ist, der in den Beruf führt. Außerdem schwindet das Fach. Der Bezug zu anderen aktuellen Untersuchungen zeigt: Die aktuelle Zahl der MA-Absolventen UFG & AMANZ entspricht in etwa der Nachfrage am Arbeitsmarkt, Absolventen haben eine gute Chance, im Beruf Arbeit zu finden.

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