Lohngestaltungen in der privatwirtschaftlichen Archäologie (Arbeitspapiere CIfA Deutschland 3)

Was kann auf dem privatwirtschaftlichen archäologischen Ar­beitsmarkt als angemessene Entlohnung gelten? Firmenchef Falk Näth erklärt zunächst die Grundbegriffe zum Thema Entgelt (Lohn, Gehalt etc.) und beleuchtet verschiedene Vergütungsmodelle (Festanstellung, Werkvertrag etc.). Ein besonderer Fokus dieses Artikels liegt dann auf den Unterschieden zwischen Bruttolöhnen bei Festanstellung oder bei Werkvertrag. Näth erläutert die relevanten Kriterien, die ein "Werkverträgler" für die Berechnung seiner Arbeitszeit berücksichtigen muss. Am Ende enthält der Beitrag eine Tabelle, anhand derer das eigene Entgelt – basierend auf den besprochenen Kriterien – be­rechnet bzw. geprüft werden kann.

Was kann auf dem privatwirtschaftlichen archäologischen Ar­beitsmarkt als angemessene Entlohnung gelten? In einem ausführlichen Aufatz werden zunächst die Grundbegriffe zum Thema Entgelt (Lohn, Gehalt etc.) erklärt und verschiedene Vergütungsmodelle (Festanstellung, Werkvertrag etc.) näher beleuchtet sowie in ihren Vor- und Nachteilen gegenübergestellt.

Ein besonderer Fokus dieses Artikels liegt auf den Unterschieden zwischen Bruttolöhnen bei Festanstellung oder bei Werkvertrag. Dabei werden die Themenfelder produktive Zeitanteile und Lohnnebenleistungen bzw. geldwerte Vorteile (Betriebliche Rente, Diensthandy etc.) sowie ihre Auswirkung auf den Bruttolohn bzw. das Gesamteinkommen besprochen. Die produktiven Zeitanteile eines Arbeitnehmers sind dabei vor allem für die Kalkulation des Arbeitgebers (und damit die Fähigkeit eines Unternehmens, langfristig Löhne zu zahlen) ausschlaggebend – denn diese muss er mit einbeziehen, um seinen Auftraggebern eine angemessene Rechnung über die Arbeits­kraft des Mitarbeiters zu stellen. Das Bruttoentgelt des Arbeitnehmers kann sich dabei abhängig von den Lohnnebenleistungen deutlich von dem Gesamteinkommen, das man "am Ende in der Hand hat" unterscheiden. Ein direkter Vergleich von Bruttoentgelten – vor allem dem stundenbasierten Entgelt – "hinkt" deshalb gewaltig. Des Weiteren werden die relevanten Kriterien erläutert, die ein Werkverträgler für die Berechnung seiner Arbeitszeit berücksichtigen muss.

Ferner wird in diesem Aufsatz im Zusammenhang mit der Lohnvergleich­barkeit die Frage nach der wirtschaftlichen Verortung des Wirtschaftszweiges "privatwirtschaftliche Archäologie" im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen gestellt. Neben einer Aufschlüsselung all der Kriterien, die in das Entgelt einfließen können, umfasst der Beitrag eine Zusammenstellung wichtiger Links sowie eine Excel-Tabelle, anhand derer das eigene Entgelt basierend auf den besprochenen Kriterien be­rechnet bzw. geprüft werden kann.

Näth, F. (2020). Der Unterschied zwischen Einkommen und Auskommen: Eine Betrachtung von Lohngestaltungen in der Archäologie (Arbeitspapiere CIfA Deutschland 3). Archäologische Informationen 43, Early View, online publiziert 3. Juli 2020. http://www.dguf.de/fileadmin/AI/ArchInf-EV_Naeth.pdf

Ergänzende Materialien: Excel-Rechentabelle "Bruttolohnvergleich über Jahreseinkommen für den Arbeitnehmer bzw. freien Mitarbeiter" [XLSX]

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