Arbeitsverträge: Wenn ein "Festvertrag" nichts Festes ist (Arbeitspapiere CIfA Deutschland 1)

Befristung, Kündigungsschutz, Tätigkeitsbeschreibungen, Urlaubs- und Zahlungsmodalitäten etc.: Jenseits der Planstellen im öffentlichen Dienst gibt es in der deutschen Archäologie derzeit eine große Vielfalt an unterschiedlich ausgearbeiteten Arbeitsverträgen. Hierbei werden arbeitsrechtliche und -vertragliche Gesichtspunkte sehr verschieden berücksichtigt, und es ist von höchster Bedeutung, diese zu kennen und zu verstehen. Firmenchef Falk Näth und Co-Autoren beleuchten exemplarisch einen in der deutschen Archäologie tatsächlich verwendeten Arbeitsvertrag und arbeiten seine Nachteile und Risiken für den Arbeitnehmer wie auch den Arbeitgeber heraus. Eine konstruktive Analyse: Zu jedem Thema schlagen sie anschließend eine Alternative vor, die gesetzeskonform und für beide Seiten vorteilhafter ist.

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Lohngestaltungen in der privatwirtschaftlichen Archäologie (Arbeitspapiere CIfA Deutschland 3)

Was kann auf dem privatwirtschaftlichen archäologischen Ar­beitsmarkt als angemessene Entlohnung gelten? Firmenchef Falk Näth erklärt zunächst die Grundbegriffe zum Thema Entgelt (Lohn, Gehalt etc.) und beleuchtet verschiedene Vergütungsmodelle (Festanstellung, Werkvertrag etc.). Ein besonderer Fokus dieses Artikels liegt dann auf den Unterschieden zwischen Bruttolöhnen bei Festanstellung oder bei Werkvertrag. Näth erläutert die relevanten Kriterien, die ein "Werkverträgler" für die Berechnung seiner Arbeitszeit berücksichtigen muss. Am Ende enthält der Beitrag eine Tabelle, anhand derer das eigene Entgelt – basierend auf den besprochenen Kriterien – be­rechnet bzw. geprüft werden kann.

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EvaBA: Die DGUF-Umfrage "Evaluation Beruf Archäologie", 10. 6. 2019 - 31. 10. 2019

Die DGUF-Umfrage "Evaluation Beruf Archäologie" (EvaBA) wurde im Sommer 2019 mit einer 21-wöchigen Befragungsdauer unter allen in Deutschland beruflich in der Archäologie Tätigen durchgeführt. Insgesamt 624 verwertbare Antworten entsprechen nach aktuellem Wissensstand etwa 15 % aller in Deutschland berufstätigen Archäologen. Die DGUF will mittels der Evaluation, von der aktuell zwei Auswertungsschritte publiziert sind, bisherige Behauptungen und Vermutungen über den Beruf durch Daten und Fakten ersetzen. Dann können Verbesserungen da geschehen, wo sie auch gebraucht werden.

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EvaBA 2: Löhne und Gehälter in der deutschen Archäologie

Die Auswertungsschritt von EvaBA unter dem Aspekt Löhne und Gehälter fußt auf 517 aktiv Berufstätigen (also ohne in Ausbildung Befindliche, Arbeitslose etc.) aus allen Branchen der Archäologie: Dienstleister und Laborarchäologie, Privatwirtschaft, staatl. Bodendenkmalpflege, Museumswesen, Universität & Forschung. EvaBA 2 zeigt, dass das Gehaltsniveau in der privatwirtschaftlichen Archäologie Deutschlands auf allen Ebenen unter dem der staatlich Angestellten liegt. Mit insgesamt 43 % der Berufstätigen ist der Anteil der befristeten Beschäftigungsverhältnisse in der Archäologie ungewöhnlich hoch.

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