Beruf Archäologie

Beruf Archäologie

Archäologie ist ein schöner Beruf – Archäologie ist ein schwieriger Beruf!

Der Beruf Archäologie ist im Wandel, und wer heute eine Entscheidung über sein künftiges Berufsleben trifft, sollte dies auf Basis gesicherter aktueller Informationen tun können, statt sich auf Hörensagen oder auf Erfahrungen zu verlassen, die veraltet sind.

In den zurückliegenden Jahren haben die DGUF und der Berufsverband CIfA Deutschland viel Wissen über verschiedene Aspekte des Berufs Archäologie aufgebaut und umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Auf dieser Website stellen wir Ihnen Ergebnisse zum Beruf Archäologie zur Verfügung.

Die derzeitige Wirtschaftslage in der privatwirtschaftlichen Archäologie Deutschlands (DGUF-Monitoring-Report privatwirtschaftliche Archäologie 2019)

An einer DGUF-Umfrage im Sommer 2019 in der privatwirtschaftlichen Archäologie Deutschlands nahmen ca. 30 % der in Deutschland tätigen Grabungsfirmen teil. Aus den erhobenen Daten lässt sich ableiten, dass die Anzahl der in der privatwirtschaftlichen Grabungsarchäologie Beschäftigten personell die gleiche Größenordnung hat wie das Fachpersonal der staatlichen Bodendenkmalpflege, Museen und Forschung zusammengenommen! Insgesamt wächst der Arbeitsmarkt privatwirtschaftliche Archäologie im Untersuchungszeitraum um mehr als ein Drittel. Der jährliche Gesamtumsatz der Branche kann auf um 90 Mio. Euro geschätzt werden.

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Die Studierenden- und Absolventenzahlen in den Fächern Ur- und Frühgeschichte sowie Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit im Jahr 2019

Eine DGUF-Umfrage an allen Instituten/Lehrstüh­len für Ur- und Frühgeschichte sowie Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit erfasste die Studierenden- und Absolventenzahlen für das Jahr 2019. Danach gab es in den Fächern UFG & AMANZ im Jahr 2019 hochgerechnet ca. 175 BA-Abschlüsse, ca. 132 MA-Abschlüsse und ca. 52 Promotionen. Die weitere Analyse der Zahlen zeigt, dass heute – anders als noch in den 1990er Jahren – die Promotion erheblich an Bedeutung verloren hat und der MA-Abschluss der Regelabschluss geworden ist, der in den Beruf führt. Außerdem schwindet das Fach. Der Bezug zu anderen aktuellen Untersuchungen zeigt: Die aktuelle Zahl der MA-Absolventen UFG & AMANZ entspricht in etwa der Nachfrage am Arbeitsmarkt, Absolventen haben eine gute Chance, im Beruf Arbeit zu finden.

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Arbeitsverträge: Wenn ein "Festvertrag" nichts Festes ist (Arbeitspapiere CIfA Deutschland 1)

Befristung, Kündigungsschutz, Tätigkeitsbeschreibungen, Urlaubs- und Zahlungsmodalitäten etc.: Jenseits der Planstellen im öffentlichen Dienst gibt es in der deutschen Archäologie derzeit eine große Vielfalt an unterschiedlich ausgearbeiteten Arbeitsverträgen. Hierbei werden arbeitsrechtliche und -vertragliche Gesichtspunkte sehr verschieden berücksichtigt, und es ist von höchster Bedeutung, diese zu kennen und zu verstehen. Firmenchef Falk Näth und Co-Autoren beleuchten exemplarisch einen in der deutschen Archäologie tatsächlich verwendeten Arbeitsvertrag und arbeiten seine Nachteile und Risiken für den Arbeitnehmer wie auch den Arbeitgeber heraus. Eine konstruktive Analyse: Zu jedem Thema schlagen sie anschließend eine Alternative vor, die gesetzeskonform und für beide Seiten vorteilhafter ist.

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